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Pressemitteilung von Manuel Wüst am 28. Januar 2013

Neuer Vorstand und erweiterte Transparenz: Piratenpartei Wiesbaden demonstriert Handlungsfähigkeit

Auf einem außerordentlichen Kreisparteitag haben die Wiesbadener PIRATEN sich selbst und der interessierten Öffentlichkeit bewiesen, dass sie gewillt sind, gemeinsam nach vorne zu schauen und die innerparteilichen Turbulenzen hinter sich zu lassen.

Wie zuvor angekündigt, trat der bisherige Vorstand des Kreisverbands geschlossen zurück, um Platz für eine personelle Erneuerung zu machen. Zum neuen Vorsitzenden wurde mit großer Mehrheit der 26-jährige Musiker und Pädagoge Manuel Wüst gewählt. "Ich möchte versuchen, zwischen den verschiedensten Interessen zu vermitteln, alle immer wieder an einen Tisch bekommen und so Kompromisse bis Konsens fördern”, hatte Wüst vor der Wahl erklärt und damit offenbar Vielen aus dem Herzen gesprochen.





Neu im Vorstand sind auch der Stellvertretende Vorsitzende Robert Krause, Schatzmeister Christian Leonhardt und Generalsekretär Jörg Sobek. Gleichwohl bleibt das Know How des alten Vorstands erhalten, indem Nicolas Dorwig, Tobias Cieplik und Richard Elsner weiterhin als Beisitzer mitarbeiten.

Neben den Vorstandswahlen traf der Kreisparteitag weitere richtungweisende Entscheidungen. So wurde beschlossen, sich von der gescheiterten Kandidatur zur Oberbürgermeisterwahl nicht entmutigen zu lassen und zu den anstehenden Bundes- und Landtagswahlen mit eigenen Direktkandidaten anzutreten. In Sachen Transparenz gehen die PIRATEN mit gutem Beispiel voran, indem sie ihr wichtigstes internes Kommunikationsmedium, eine Mailingliste, künftig auch als synchronisiertes Internetforum zur Verfügung stellen. Damit wird es für interessierte Bürger noch leichter, die inhaltlichen Diskusssionen zu verfolgen und sich einzubringen. Auf viel Zustimmung stieß zudem die Ankündigung des neuen Vorstands, zur Richtungsbestimmung künftig verstärkt das basisdemokratische Instrument der "virtuellen Meinungsbilder" einzusetzen, eine Form der Online-Mitgliederbefragung.

"Wir haben heute gezeigt, dass im Kreisverband Wiesbaden trotz aller Streitigkeiten der vergangenen Wochen Einigkeit möglich ist und dass wir positiv in die Zukunft schauen können", zieht der neue Stellvertretende Vorsitzende Robert Krause ein zufriedenes Fazit der Veranstaltung.

Auf dem außerordentlichen Parteitag konnten wegen der verkürzten Einladungsfrist satzungsgemäß ausschließlich Dringlichkeitsanträge behandelt werden. Ein regulärer Kreisparteitag soll spätestens Ende März folgen und weitere inhaltliche Akzente setzen.

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