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Pressemitteilung von Hendrik Seipel-Rotter am 16. März 2011

EBS - nun reicht es wirklich

die EBS kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus.

„Wir sind Uni?“ Den Piraten reicht es schon lange.

„Das Geld muss sofort zurückgefordert werden“, sagt Michael Göttenauer, Kandidat auf Platz zwei der Piratenliste für die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung. „Es geht nicht an, dass hier Geld in eine Schule gesteckt wird, deren Jura-Studium 5.000.-EUR  pro Semester kostet und sich nur die Reichen leisten können. Den Aufbau zahlen dürfen alle Wiesbadener, studieren darf dort dann aber kaum einer.“

Gleichzeitig wurden die Landesmittel für die öffentlichen Universitäten im Rahmen des Hochschulpaktes um 30 Millionen gekürzt und weitere Millionen aus dem Landes- und Stadthaushalt in die Hochschule gepumpt.

Diese Verlagerung von Geldmitteln für Bildung vom öffentlichen in den privaten Sektor ist schlicht nicht hinnehmbar.
„Eliteuniversität? Schon der Begriff führt in die Irre. Welche Kriterien werden denn hier angelegt? Hier geht es ja noch nicht einmal um die geistigen Eliten von Morgen. Selbst das wäre ja schon zu hinterfragen. Aber es ist viel schlimmer. Geld ist die Eintrittskarte.“, so Göttenauer weiter.

Die Piraten haben nichts gegen private Bildungseinrichtungen. Viele dieser Einrichtungen haben tolle Ideen und sorgen für die notwendige Vielfalt im Bildungsbereich. Aber für alle Einrichtungen, egal ob privat oder öffentlich, muss gelten: Wenn diese Bildungseinrichtungen staatlich gefördert werden, müssen sie für die Allgemeinheit zugänglich und kostenlos sein.

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