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Pressemitteilung von Hendrik Seipel-Rotter am 25. März 2011

Eben noch mitentschieden, heute schon vergessen

Eben noch mitentschieden, heute schon vergessen: Grüne jetzt auch gegen Kameraüberwachung

im Artikel des Wiesbadener Kuriers vom 25.03.2011 „Wiesbadener Jamaika-Koalition und die Sauberkeit: Beim Müll wie Don Quichotte“ wird zum Thema Kameraüberwachung an öffentlichen Plätzen Tilli Reinhardt, die Fraktionschefin der Grünen mit der Aussage wiedergegeben, dass „…..restriktive Konzepte lediglich zur Verlagerung von Problemen führten und setzt eher auf Information und Aufklärung, aber auch auf Eigenleistung und soziale Kontrolle.“

Judith Seipel-Rotter, Piraten-Kandidatin für die Kommunalwahl, äußert sich zweifelnd: „Ich halte diese Aussage für äußerst unglaubwürdig, waren die Grünen doch Teil der Jamaikakoalition, die bei der Verbrechensbekämpfung genau auf diese Maßnahme gesetzt hat.“

„Vielmehr sind es die Piraten, die seitjeher die Untauglichkeit von Kameraüberwachung öffentlicher Räume für die Prävention anprangern, weil Kameras keine Verbrechen verhindern können“, so Judith Seipel-Rotter weiter.

Kameras können im besten Falle bei der Aufklärung helfen, aber auch das nur, wenn man den oder die Täter darauf erkennen kann. Kameraüberwachung führt unter anderem zu einer Verlagerung der Kriminalität in nichtbeobachtete Bereiche. Aber es gibt noch weitere negative Effekte, die die Piraten ausführlich in ihrem Wahlprogramm darstellen.

Das Internet offenbart Filme von Überwachungskameras, die Gewaltdelikte zeigen. Passanten greifen nicht ein, niemand ist vor Ort, der den Überfall verhindern will oder kann.

Judith Seipel-Rotter dazu: „Wenn wir mehr Sicherheit wollen, dann müssen wir aber genau das tun. Wir müssen Gewalttaten verhindern. Wir müssen Jugendarbeit fördern, Streetworker einstellen, Präventionsarbeit an Schulen leisten, Antiaggressionskurse zur Pflicht machen, Zivilcourage fördern und belohnen, Stadtpolizei und Polizei häufiger und schneller an die Brennpunkte bringen.“

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