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Meldung von Hendrik Seipel-Rotter am 01. März 2011

Wahlplakate der Piraten ecken an

Plakat: Vertraue keinem Plakat

Ein Wahlplakat der Piraten, auf dem eine Kollage von Plakaten anderer Parteien zu sehen ist mit der Botschaft „Vertraue keinem Plakat – Informiere Dich" erntet die erste Kritik. Von den Linken.

Die Linke Liste ist Teil eines Bündnisses, das sich kritisch zum Platz der Deutschen Einheit positioniert. Wir haben uns ebenfalls als Teil dieses Bündnisses gefühlt. An unserem Infostand haben die Bürger zum Bürgerbegehren unterschreiben können, wir haben bei der ersten Demo mitgemacht. Auch wir machen uns für Bürgerbegehren stark und gegen PPP Projekte.

Gemeinsam sind wir stark? Denkste. Die Piraten sollen nun nicht mehr mitmachen. Zumindest wenn es nach den Linken geht. Wahrscheinlich wird es ein gemeinsam geplantes Plakat zum Platz der Deutschen Einheit nicht geben. Weil die Linke sich durch unser Plakat angegriffen fühlt?

Naja. Seis drum. Es ist Wahlkampf. Da kratzen sich doch alle gegenseitig die Augen aus.

Aber nein. Unser "Vertraue keinem Plakat" Plakat ist kein Angriff speziell gegen die Linke. Auch nicht speziell gegen die FDP, die Grünen, die SPD oder die CSU. Die Kollage stammt aus Bayern. Und die Plakate sind auch schon ein wenig älter. Von der Bundestagswahl 2009. Macht aber nichts. Wir hätten auch welche aus einem anderen Bundesland oder einer anderen Wahl nehmen können. Den Sinn der Botschaft hätte das nicht verändert.

Das Plakat lädt dazu ein, sich Hintergrundinformationen über die antretenden Gruppen zu verschaffen. „Vertraue keinem Plakat“ ist eine Kampagne, die darauf abzielt, Bürger dafür zu sensibilisieren, dass es sich bei den auf Plakaten zu lesenden Slogans nicht zwingend um Wahrheiten, sondern auch und vor allem schlicht um Werbung handeln könnte.

Werbung will zum Kaufen anregen. Oder im Falle der Wahl zum Wählen.
"Für ein l(i)ebenswertes Wiesbaden", "Früher ein Parkplatz - heute ein Knöllchen!", "Saubere Stadt – Nur mit uns", "Mehrheit für Müller", "Demokratie statt Parteigeklüngel", "Wir wollen Rasen" oder „Meine Zukunft Schuldenfrei“.

Wer durchblicken will, was die Parteien wirklich wollen, muss sich informieren. Parteiprogramme, Internetrecherche, Kandidaten befragen, Wahlomat.

„Trau keinem Plakat – Informiere Dich!“ und „Sei kein Mitläufer! Denk! Selbst!“
Deutlicher können wir unsere Botschaft nicht in Worte fassen.
Das große Lob, welches wir von Bürgern an unseren Infoständen für die Plakate erfahren, sagt uns, dass unser Weg der Richtige ist!

Unsere Plakate ecken an? Gut so! Denn dann ist die Botschaft wohl angekommen.

Klarmachen zum Ändern!

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