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Meldung von Kristof Zerbe am 02. Januar 2011

Kumulieren, Panaschieren ... Ausprobieren

Das hessische Kommunalwahlrecht ist etwas komplex, da der Stimmzettel vielfältige Möglichkeiten bietet, mit der Wähler seinen Willen ausdrücken kann.

Zur Auswertung der Stimmzettel wird ein Quotenverfahren mit Restausgleich nach größten Bruchteilen herangezogen, dass unter dem Namen Hare-Niemeyer-Verfahren (oder Hamilton-Verfahren) bekannt ist. Eine gute Erläuterung des Verfahrens bietet unter anderem die Bundestags-Website.

Jeder Wahlberechtigte hat mehrere Kreuzchen zur Verfügung, die er entweder einer Partei oder bestimmten Kandidaten geben kann. Er kann sogar Kandidaten vom Zettel streichen, wenn er zwar einer Partei seine Stimme geben will, aber mit einer Person auf der Liste gar nicht einverstanden ist.

Die Marburger Firma Berninger Software hat unter der Internet-Adresse http://wahlauswertung.de/probewahl/hessen ein im Browser lauffähiges Java-Programm veröffentlicht, mit dem man an einem fiktiven Stimmzettel ausprobieren kann, welche Kreuzchen man setzen kann, ohne dass der Stimmzettel ungültig wird.

Ein Test sagt halt mehr als tausend Worte...

Klarmachen zum Ändern!

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