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Meldung von Kristof Zerbe am 21. Dezember 2010

Aktionen und Petitionen für Wikileaks

Das Wikileaks durch die Veröffentlichung der US-Diplomaten-Dokumente heftig unter Beschusss geraten ist, dürfte jeder mitbekommen haben. Wohl auch, dass zahlreiche amerikanische Konzerne ohne rechtlichen Hintergrund die Website behindern wo es nur geht. Der Druck der US-Regierung ist eben enorm.

Als erste hat sich die Schweizer Piratenpartei für die Enthüllungsplattform engagiert, dicht gefolgt von der deutschen, mit Full-Mirrors (Spiegelungen) der Wikileaks-Seiten (wikileaks.ch, wikileaks.de). 

Inzwischen ist daraus eine richtige Bewegung entstanden. Aktueller Stand: 1424 Spiegelungen weltweit! (Quelle: http://wikileaks.ch/Mirrors.html. Eine sehr schöne Übersicht gibt es unter http://labs.vis4.net/wikileaks/mirrors/.

Nun wird natürlich von gewisser Seite eifrig versucht dem Problem Herr zu werden und so verschwinden ab und zu einige Mirrors und an anderer Stelle entstehen neue. Die Adressen wechseln. Die deutsche taz hat dagegen eine nette taz-Bewegung ins Leben gerufen: über der Internetadresse http://www.taz.de/support-WikiLeaks wird immer auf einen gültigen Wikileaks-Mirror weitergeleitet. Wer möchte kann auch einen "blokade-sicheren Webbanner" der Aktion in seine Seite einbinden.

Zudem gibt es nun auch eine Petition der taz-Bewegung namens Apell für Wikileaks mit aktuell bereits über 13.000 Unterzeichnern, ähnlich der internationalen Avaaz-Petition, die bereits knapp 700.000 digitale Unterschriften zu verzeichnen hat.

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