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Kristof Zerbe
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Pirat

Selbst denken und sich dazu äußern heißt Bewegung. Stillstand ist nicht akzeptabel.

Piratengedanke von Kristof Zerbe am 15. September 2011 über ...

Wasserstandsmeldungen und Neues von Herrn Uhl

Ich gebe zu ... die Zahlen, die aktuell über den Ticker laufen sind verführerisch: 9% prognostiziert Info GmbH im Auftrag eines lokalen Radiosenders für die Piraten bei der kommenden Berlinwahl, aber man muss die Kirche mal im Dorf lassen. Es sind Prognosen...

Nichts desto trotz werden da gerade einige mächtig nervös. Der eine, Oberbürgermeister, warnt vor der Abgabe der Stimme für die Piraten, die andere, Würde-Gerne-Oberbürgermeisterin, ist der Meinung man könne uns "resozialisieren" und "zurück in bürgerliche Lager holen". 

Ersterem sei gesagt: Taktisches Kalkül, um den Koalitionspartner nicht allzu klein werden zu lassen, hat sich noch nie ausgezahlt. Und Letzterer sei verziehen, dass sie vergessen hat, dass die grüne Bewegung vor 30 Jahren alles wollte, nur nicht zum bürgerlichen Lager gehören. So ist das eben, wenn man sich an den Chauffeur gewöhnt hat.

Beiden sei gesagt: wir sind gekommen, um zu bleiben! Wir haben vielleicht noch einiges zu lernen, aber das haben andere vor uns auch hinbekommen, nicht Frau Künast? Vielleicht schauen sie mal bei unseren Parteitagen vorbei. Vielleicht können Sie noch etwas lernen? 

Und in Richtung CDU/FDP kann man nur eines sagen: 
Man macht nicht ungestraft Politik gegen die eigene Bevölkerung. Die Panikmache, die seit 10 Jahren läuft, ist längst durchschaut. Die Argumente für mehr Überwachung werden nicht besser oder frischer, je öfter man sie wiederholt.

So stellt sich ein unverbesserlicher Herr Uhl, seines Zeichens innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, schon wieder vor eine Kamera und faselt fröhlich etwas von "Menschen mit falsch verstandenem Freiheitsbild" (Tagesschau), weil auch er inzwischen mitbekommen hat, dass die Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung in 3 Wochen 50.000 Unterstützer gefunden hat. 

Herr Uhl ... treten sie ab, sie bekommen ja gar nichts mehr mit! Gehen Sie in Pension und nehmen sie sich die Zeit über folgende Frage nachzudenken: Ist es heutzutage möglich "analoge Tätigkeiten", d.h. jeden Brief, jedes Telefonat, jeden Besuch in einer Kneipe, jede Fahrt mit Bus, Bahn oder Auto staatlich zu erfassen? Nein? Richtig, das hat auch seinen Grund. 

Und nun, lieber Herr Uhl, wenden sie dieses Wissen mal auf das Internet an, in dem die Menschen ihren "digitalen Tätigkeiten" nachgehen. Wenn Ihnen nun nichts auffällt, muß man Ihnen leider attestieren nicht mehr in der Lage zu sein diese modernen Zeiten zu verstehen. Das Buch und das Telefon waren halt auch mal Teufelszeug...

Wir sind der Gegenentwurf zu aktuellen Politik und wir meinen es Ernst. Klarmachen zum Ändern!

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