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Hendrik Seipel-Rotter
Hendrik Seipel-Rotter

Stadtverordneter

Piratengedanke von Hendrik Seipel-Rotter am 21. Dezember 2010 über ...

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner fordert Verbraucher und Handel auf, mit Lebensmitteln sorgfältiger umzugehen

Kurz vor Weihnachten drängt Ilse Aigner zu maßvollerem Umgang mit Lebensmitteln. Jährlich würden in Deutschland rund 20 Millionen Tonnen Essen auf den Müll geworfen. Vieles davon noch einwandfrei. Unhaltbarer Zustand.

"Wir sollten bewusster genießen, uns bewusster ernähren und auch bewusster einkaufen".

"Vom Umsatz getrieben" sei für sie (die Lebensmittelkonzerne) das Thema Vermeidung von Verschwendung immer noch "eher sekundär".

Welche Message hat diese Meldung?

Dass man Lebensmittel über das Haltbarkeitsdatum hinaus aufheben kann? Wusste gar nicht, dass so viele Lebensmittel unverdorben auf dem Müll landen. Wer die letzten Lebensmittelskandale noch im Kopf hat, muss eher das Gegenteil glauben.

Dass die Menschen gesündere Lebensmittel kaufen sollen? Klar, wer es sich leisten kann, sollte auf naturbelassene Produkte zurückgreifen. Unbehandelte Zitronen, Biopaprika, Vollkorndinkelmehl und Haferkekse.

Dass die nächste Finanzkrise ins Haus steht? Marke haltbar drei Jahre im Kriesenfalll 10? Damit wir das Essen im Ernstfall besser vertragen, lieber jetzt den Magen schon daran gewöhnen?

Dass wir langsamer Essen sollen und gut kauen? Ach nee, dann isst man ja weniger und schmeißt noch mehr weg.

Dass Lebensmittelkonzerne Kapitalisten sind? Hand aufs Herz. Wer ist das nicht?

Um zu klären wieviel Lebensmittel, die das Verfallsdatum noch nicht erreicht haben, in Deutschen Abfalltonnen landen, hat die Bundesverbraucherministerin sogar eine Studie im Auge. Wie langweilig muss einem sein, wenn man solchen Meldungen rausbringen kann?

Ich würde mir von einer Verbraucherministerin wünschen, dass sie die Verbraucher schützt, sie berät und Ihre Interessen gegen über den Konzernen vertritt. Ich würde mir wünschen, dass sie dafür sorgt, dass die gelten Gesetze eingehalten werden und nachbessert, wo sie Defizite sieht. zum Beispiel bei Kinderspielzeug würde ich mir wünschen, dass die Verbraucherministerin sich dafür einsetzt, dass Spielzeug mit erhöhten Schadstoffwerten nicht in den Handel gelangt. Ich würde mir wünschen, dass sie die Verbraucher umfassend informiert, Kennzeichnungspflichten einführt, die dem Verbraucher den Griff zum gesunden Essen aber auch zu unbedenklichen Waren aller Art erleichtert. Und ich würde mir wünschen, dass sie Aufklärung betreibt, wo dies nottut, damit die Verbraucher auch in der Lage sind richtig zu wählen. Ich würde mir wünschen dass das was drauf steht auch drin ist.

Klarmachen zum Ändern!

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