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Jörg Sobek
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Pirat

Zukunftsorientierte Politik ist kein Windfähnchen, sondern ein Segel mit Rückenwind

Piratengedanke von Jörg Sobek am 02. November 2012 über ...

Alternativen zum klassischen Altersheim

Deutschlands Bevölkerung altert - das ist bekannt. Welche Folgen dies für die verschiedenen Lebensbereiche hat, wird allerdings viel zu wenig diskutiert. Neben Herausforderungen etwa für Arbeitsmarkt, Kranken-, Renten- und Pflegesystem sind Lösungen für eine viel naheliegendere Frage zu finden: Wie wollen wir zukünftig wohnen? Worauf kommt es an, damit der Verbleib in den vertrauten vier Wänden auch im Alter gewährleistet ist?

Vorausschauende Vermieter berücksichtigen bei Badmodernisierungen und Kücheneinrichtungen Anforderungen von Senioren und Behinderten. Schwieriger wird es schon bei Türverbreiterungen oder der Nachrüstung von Personenaufzügen. Nicht jedes Haus eignet sich dafür. Also brauchen wir barrierefreie Neubauten.

Privaten Investoren fehlt häufig das Know-How, worauf es bei barrierefreien Gebäuden ankommt. Die Stadtverwaltung kann hier durch konstruktive Beratung zu einer Förderung der Bereitschaft beitragen. Aber auch die kommunalen Wohnungsunternehmen sollten bei allen Neubauten die Bedürfnisse von Senioren und Behinderten einplanen.

In den letzten Jahren finden sich vermehrt Interessengemeinschaften zusammen, die moderne Wohnformen gemeinsam realisieren möchten. Wer sich über die Chancen und Risiken von Gemeinschaftsprojekten informieren möchte, kann sich in Wiesbaden an die Kontaktstelle Gemeinschaftliches Wohnen (www.wohnprojekte-wiesbaden.de) wenden. Bislang liegt der Schwerpunkt allerdings auf gemeinsamen Investitionen. Für die meisten Menschen werden hingegen Mietmodelle benötigt.

Alles in allem genügen die bisherigen Bemühungen noch nicht. Spätestens wenn die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kommen, wird sich offenbaren, dass die vorhandenen Kapazitäten an Altersheimen und barrierefreien Wohnungen nicht ausreichen. Deshalb sollte jeder, der in der Position ist, moderne Wohnformen zu fördern, dies tun. Wir sind dabei.

Klarmachen zum Ändern!

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