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M. Weisband twitterte als sie keine politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland mehr war "... befördert in die Basis!", was unsere Grundhaltung ausdrückt: ohne die Basis ist die Partei nichts, der Vorstand ist nur verwaltendes Organ.

Damit letzterer seine Arbeit gut machen kann, braucht er Euer Feedback, Eure Ideen, Eure Kritik und Eure Wünsche. Damit Ihr diese schneller und einfacher kundtun könnt, haben wir hier ein kleinen Nachrichtenkanal aufgemacht. Bitte, nutzt ihn rege ...

Pressemitteilung von Manuel Wüst am 28. Januar 2013

Neuer Vorstand und erweiterte Transparenz: Piratenpartei Wiesbaden demonstriert Handlungsfähigkeit

Auf einem außerordentlichen Kreisparteitag haben die Wiesbadener PIRATEN sich selbst und der interessierten Öffentlichkeit bewiesen, dass sie gewillt sind, gemeinsam nach vorne zu schauen und die innerparteilichen Turbulenzen hinter sich zu lassen.

Wie zuvor angekündigt, trat der bisherige Vorstand des Kreisverbands geschlossen zurück, um Platz für eine personelle Erneuerung zu machen. Zum neuen Vorsitzenden wurde mit großer Mehrheit der 26-jährige Musiker und Pädagoge Manuel Wüst gewählt. "Ich möchte versuchen, zwischen den verschiedensten Interessen zu vermitteln, alle immer wieder an einen Tisch bekommen und so Kompromisse bis Konsens fördern”, hatte Wüst vor der Wahl erklärt und damit offenbar Vielen aus dem Herzen gesprochen.

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Pressemitteilung von Kristof Zerbe am 19. Januar 2013

Wiesbadener PIRATEN schauen nach vorne

Die Piratenpartei Wiesbaden strebt einen Neuanfang an: Auf einem außerordentlichen Kreisparteitag am 26. Januar 2013 sollen die internen Turbulenzen der letzten Wochen beigelegt und ein neuer Vorstand gewählt werden. Vor allem aber soll eine Rückbesinnung auf inhaltliche, politische Arbeit erfolgen.

Die vorgezogene Mitgliederversammlung ist notwendig geworden, nachdem aus  unterschiedlichen Gründen mehrere Vorstandsmitglieder ihre Ämter niedergelegt haben und Teile des verbliebenen Vorstands innerparteilich umstritten sind. Unstimmigkeiten gab es vor allem im Zuge der Abmeldung des Oberbürgermeister-Kandidaten der Piraten, Hans-Joerg Tangermann, durch den Kreisverbandsvorsitzenden Bernd Fachinger und den Stadtverordneten Michael Göttenauer, die den Wahlvorschlag als Vertrauenspersonen unterzeichnet hatten. 

Während die Aufarbeitung der Vorkommnisse maßgeblich von den Akteuren zu leisten ist, soll der Parteitag durch Neuwahl des Vorstands und diverse Sachanträge eine Grundlage für die weitere programmatische Arbeit schaffen. »Nach der Abmeldung des OB-Kandidaten auch durch mich entgegen einem Parteitagbeschluss ist der Kreisverband in Aufregung und  gespalten. Aber wir wollen und werden die Gräben überwinden und gemeinsam zeigen, warum es sich lohnt, uns bei den anstehenden Bundes- und Landtagswahlen zu wählen«, so Fachinger. 

Dass die Themen der Piratenpartei deutlich mehr als fünf Prozent der Wähler mobilisieren können, haben vergangene Wahlen und Umfragen gezeigt. Nicht ohne Grund finden sich Schlagwörter wie Transparenz, Bürgerbeteiligung und Netzpolitik neuerdings im Vokabular aller übrigen Parteien wieder. Den Beweis, dass sie es damit ernst meinen, sind diese jedoch bislang schuldig geblieben.

Auf kommunaler Ebene engagieren sich die Wiesbadener PIRATEN intensiv gegen die stetige Ausweitung des Stadtkonzerns, ein Lieblingsprojekt des amtierenden Oberbürgermeisters. Hier bieten sich zwar schöne Posten für Parteifreunde, die demokratische Kontrolle durch das Stadtparlament wird aber immer weiter unterlaufen.
Die Piratenpartei wird nicht locker lassen, Fehlentwicklungen in Stadt, Land und Bund aufzuzeigen und mehr demokratische Teilhabe der Bürger in allen Bereichen einzufordern.

Der außerordentliche Kreisparteitag findet am 26. Januar 2013 ab 11 Uhr im Treffpunkt Aktiv, Adlerstraße 19, 65183 Wiesbaden, statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung von Pressevertretern ist im Sinne einer besseren Planung erwünscht, aber nicht notwendig.
Bernd Fachinger
Bernd Fachinger

Vorsitzender des KV Wiesbaden

Piratengedanke von Bernd Fachinger am 04. Januar 2013 über...

In einer kleinen Stadt

Jüngst fiel mir wieder mal ein Buch in die Hände, das mich schon früher fasziniert hatte: "In einer kleinen Stadt" von Stephen King.


Es handelt sich bei diesem Buch um eine für King sehr typische Szenerie: Die Kulisse bildet ein auf den ersten Blick idyllisches Örtchen irgendwo in seiner Heimat. Es gibt dort ein geregeltes Leben mit dem ganz üblichen Alltag einer Kommune. Und den üblichen Beziehungen der Menschen untereinander. Alles könnte passieren - und nichts.


Aus den Bürgern rekrutieren sich Kings Protagonisten, von denen jeder einzelne beleuchtet wird, und seine Geschichte, seine Probleme, seine Eigenarten, seine Träume und Ängste herausgearbeitet werden. Sie leben mit- oder nebeneinander und scheinen nicht in einer besonderen Beziehung zueinander zu stehen.

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Michael Passlack
Michael Passlack

Pirat

Piratengedanke von Michael Passlack am 03. Januar 2013 über...

Die Quadratur des Kreises

Der Vorwurf lautet: Ein grundsätzlicher Wert der PIRATENPARTEI, die Basisdemokratie, wurde vernachlässigt. Das Ergebnis ist bekannt - ein Autokrat, der diesen Wert innerhalb der PG "Oberbürgermeister" selbst ohne Unterlass ignorierte, musste abtreten. Diese Entscheidung haben demokratisch gewählte Vertrauenspersonen getroffen, die auch die entsprechenden Befugnisse hatten. Leichtfertigkeit oder gar eine lang angelegte Planung waren dabei nie im Spiel.
Haben diese Vertrauenspersonen die Basis verraten? Nein. Sie haben ihr Gewissen befragt, Verantwortung übernommen und ihre Bürgerpflicht höher eingeschätzt - genau das ist die Aufgabe der Vertrauenspersonen. Dem gegenüber steht ein vom Kandidaten angestrebtes Meinungsbild, das zu einem für ihn günstigen Zeitpunkt verwirklicht wurde - vor der Grundsatzdiskussion an jenem Abend. Es ist belegt, dass sich während der Aussprache Meinungen (und damit womöglich Mehrheitsverhältnisse) änderten.
Einem anderen Piratenwert wurde hingegen vollumfänglich Genüge getan: Denk selbst! Nichts anderes haben die nun kritisierten Menschen getan. Auch den Plakaten wurde nicht vertraut: Der Kandidat – lebensgroß auf der rechten Seite. Viel Kopf, keine (Piraten-) Themen.