Schon immer hat es mich gewundert wie weit doch manche mit Ihrem Auto fahren um 2
Cent zu sparen und andere interessiert es nicht. Nun kann man an der gleichen Zapfsäule
sparen und anscheinend nur wenige wissen es. Der neue Biosprit E 10 ist dank EU auf dem
Markt und soll den Anteil von endlichen Energien am Kraftstoff reduzieren. Nun gibt es
Probleme bei der Einführung.
Bis zu 10% Bioethanol darf/soll zugemischt werden. Zur Zeit sind es schon bis zu 5%, was
keiner gemerkt hat. Außerdem sind noch andere Additive enthalten. Ob Ihr Auto geeignet
ist finden Sie ständig aktualisiert hier.
Die Oktanzahl sinkt etwas, dies hat zur Folge, dass die Reichweite um 1-3% eingeschränkt
wird. Im Wiesbadener Westend verbraucht man mehr bei der Parkplatzsuche! Das neue E 10
ist im Vergleich zum herkömmlichen Super aber um die 5% günstiger. (1,42 zu 1,50 stand
01.03.) Wie ist das möglich?
Nun ganz einfach der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die meisten haben sich einfach
noch nicht informiert, was zur Folge hat, das Superbenzin knapp werden könnte weil fleißig
weiter Super getankt wird. Traue keiner Preistafel, informiere Dich!
Die Ölkonzerne wollten uns doch helfen und haben für den alten Sprit extra einen
Verhinderungspreis aufgerufen und argumentieren ins ähnlich hohle Rohr wie die
Stromriesen mit der EEG Umlage, dass der Bioethanolanteil die Kosten nach oben treibt.
Beides Branchen die scheinbar gesamtwirtschaftsunabhängig immer wieder Riesen Gewinne
einfahren.
Wie war es ende letzten Jahres zu lesen: "Das Bundesumweltministerium will genau schauen,
ob der neue Sprit zu unverhältnismäßigen Preiserhöhungen genutzt wird."
Was machen Sie jetzt? Was macht eigentlich das Kartellamt?
Oder gleich ein Elektroauto kaufen. Bin mal gespannt wie das neue Wort für Mineralölsteuer
bei Elektroautos heißen wird. Elektrofortbewegungssteuer oder gleich Maut.
Trägheit überwinden, fahrt mehr Rad! Ich würde so gerne mal auf der Autobahn Rad fahren.
Ohne Autos natürlich. Wie wär`s mal mit einem:
Autofreien Sonntag!